Essen
, 04. Juli 2017
Das sind die Besten!

Red Dot Design Award 2017

Die Preisverleihung des Red Dot Award ist ein jährlicher Höhepunkt der Designszene. Über 500 Hersteller zeigten Ihre hochwertigen Produkte einer ausgewählten 39-köpfigen Jury des „Design Zentrum Nordrhein Westfalen e.V.“. Mehr als 1000 bekamen bei der gestrigen Gala in Essen einen Red Dot, 102 den besonderen Zusatz: Best of the Best. Wir stellen einige davon vor aus den Kategorien Communication Design, Product Design und Design Concept.

x-working Das Logo des Red Dot Design Award, © Red Dot
Das Logo des Red Dot Design Award, © Red Dot

Der Feuerlöscher „Saviore“ von SLP Design ist nicht unbedingt als Feuerlöscher zu erkennen. Den Award bekam er dank seiner wohnraumfreundlichen Gestaltung und seiner Befestigung mittels Magnetismus. Im Bereich des Product Design zu finden ist auch der „MicroPro-Grill“ von Tupperware. Der Preis wurde nicht nur wegen seines außergewöhnlich gelungenen Designs vergeben, der MicroPro ist der erste Behälter der Welt, mit dem man in der Mikrowelle grillen kann. Außerdem kann man in ihm Fleisch und Fisch braten oder schmoren. Der Hersteller verspricht sogar, darin Kuchen backen zu können. Ein wahrlich bahnbrechendes Produkt.

Wir bleiben in der Küche. Für diesen Wohnbereich gab es dieses Jahr erstaunlich viele Red Dots. Der Spültisch mit Wasserhahn „C71“ von Hansgrohe wurde ausgezeichnet, da sich Wassertemperatur und Wassermenge bequem an einem im rechten, vorderen Bereich des Spültischs angebauten „Select-Knopf“ einstellen lassen. Die Wassersteuerung sei auch mit Handrücken oder Ellenbogen bedienbar, sofern man beispielsweise verschmutze Hände vom Kochen hat.

Für Brillenträger gibt es eine neue, ausgezeichnete Innovation: Die Brille des österreichischen Herstellers „Rei von Gabe“. Sie ist aus einem Wasserbüffel-Horngelenk gefertigt, welches schraubenlos und wartungsfrei als metallfreies Gestell daher kommt.

Wer noch mehr sehen möchte, dem sei der Bodenscanner von Soilcares ans Herz gelegt. Dieser Scanner ist mit einer Smartphone-App verbunden. Die App gibt sofort während des Scannens Empfehlungen, wie Ackerland optimal gedüngt werden kann oder welche Art von Gewächsen auf der gescannten Erde am Besten angepflanzt wird.

Auch in diesem Jahr gab es für die besten Designs in der Automobilbranche einige Red Dots. Das limitierte Sondermodell „Ferrari J50“ glänzte mit seiner Retro-Targa-Karosserie, die an die 70er und 80er Jahre erinnert, dabei aber in futuristisches Design getaucht wurde. Dagegen bot der „Mazda MX-5 RF“ als Cabrio die Innovation, dass das verschwindende Verdeck nicht mehr den Stauraum des Kofferraums blockiert.

© 2017 – x-working

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