Berlin
, 17. Dezember 2016
Tattootrends 2017 – Alles auf Schwarz

Full Body Blackout Tattoos

Sie sind schwarz, großflächig und können über den gesamten Körper verteilt werden: Full Body Blackout Tattoos. Dieser neue Tätowiertrend setzt alles auf Schwarz – und will gut überlegt sein. Unter den Hashtags #onlyblacktattoos und #blackouttattoos machen sie derzeit Furore.

x-working Dieser Trend setzt auf Schwarz und geht aufs Ganze: Full Body Blackout Tattoos zieren den Körper mit großflächigen Motiven  - Klotzen statt Kleckern.
Dieser Trend setzt auf Schwarz und geht aufs Ganze: Full Body Blackout Tattoos zieren den Körper mit großflächigen Motiven - Klotzen statt Kleckern.

Einst Notnagel, heute ein begeisternder schwarzer Tattoo-Trend
Er ist vielleicht sein bestes Model, wenn es darum geht, diesen Trend zu präsentieren: Chester Lee. So steht sein kompletter Arm, der Nacken und eine Gesichtshälfte des Inhabers des bekannten Studios „Oracle Tattoo Shop“ ganz im Zeichen des Full Body Blackout Tattoo-Trends. Selbst vor seinen Augäpfeln machte die Tätowiernadel nicht Halt. Chester Lee gilt als der Vater des schwarzen Tattoo-Trends, der allein schon beim Zusehen unter die Haut geht. Wohl überlegt wollen der Gang zum Tätowierer und der Griff zur Nadel definitiv sein. So wird der Körper beim Full Body Blackout Tattoo-Trend über und über mit schwarzen großflächigen Motiven überdeckt.

Ursprünglich war dies eher Mittel zum Zweck, wollte man alte Tattoos überdecken. Aus der Not wurde ein Trend. Doch es ist nicht der Einzige. Wer auf der Suche nach Motiven ist, die unter die Haut gehen, trifft derzeit beispielsweise auch auf den Geometric Tattoo- und Mandala-Trend.

Großflächig sind auch sie, die Geometric-Tattoos. Mit einzelnen Dreiecken oder komplexen Kombinationen aus geometrischen Formen entstehen individuelle Gebilde und Kunstwerke auf der Haut. Der Vorteil hier: Je großflächiger, desto kreativer und variantenreicher können die Tattoos werden. Statt zu schwarzer Farbe wird allerdings zu Farben im Aquarellstil gegriffen. Nicht nur die Auswahl des gewünschten Motivs sollte gut überlegt sein. Auch die Auswahl des passenden Tätowierers ist beim Geometric-Trend unabdingbar. Denn schon eine einzige unsicher gezeichnete Linie kann das Kunstwerk wortwörtlich ins Wackeln bringen.

Wer Kindheitserinnerungen in Form des klassisch schwarzen Tattoos auf seiner Haut verewigen möchte, kann sich auch Mandalas trendgerecht tätowieren lassen. Sie erinnern an Henna-Malereien und bieten dabei viel Spielraum für religiöse und meditative Symbolik. Kreisförmige Motive, Tiere und florale Elemente zeichnen dann die Haut im Zeichen der Endlosigkeit und Bodenständigkeit. Und wenn auch dieser Trend vorbei und das Tattoo aus der Zeit gefallen sein sollte, gäbe es ja vielleicht immer noch die Full Body Blackout Tattoos.

© 2016 – x-working

Wähle Artikel

x-working Kunstmagazin - das Redaktionsteam

Diese Autoren und Übersetzer schreiben für das x-working Kunstmagazin:

Profile picture for user sonja_bachmann
Sonja
Bachmann
Profile picture for user sonja.bachmann
Sonja
Bachmann
Literarische Kunst
Profile picture for user Eugenia
Eugenia
Kistereva
Zeichnen
Profile picture for user giuliana_koch
Giuliana
Koch
Literarische Kunst
Profile picture for user mercedes_llorente
Mercè
Llorente
Literarische Kunst
Profile picture for user Giulia
Giulia
Mi
Schauspielkunst
Profile picture for user annelie_neumann
Annelie
Neumann
Literarische Kunst
Profile picture for user Daria_Ivanova
Дарья
Иванова
Literarische Kunst