London
, 20. Oktober 2017
Beeindruckende Bilder

Die Gewinner beim „Wildlife Photographer of the Year“

Um den diesjährige Auszeichnungen zum „Wildlife Photographer of the Year“ bewarben sich Fotografen aus 92 Ländern mit insgesamt 50.000 Einsendungen. Gewonnen hat der Südafrikaner Brent Stirton, der die Jury mit einem schockierenden Bild eines gewilderten Spitzmaulnashorns überzeugte.

x-working Das Gewinner-Foto, Photo by Brent Stirton/Getty Images Reportage
Das Gewinner-Foto, Photo by Brent Stirton/Getty Images Reportage

Der Preis zum besten Naturfotografen ist eine der renommiertesten Auszeichnungen der Welt. In der Begründung der Jury für das traurige Bild des Nashorns von Brent Stirton hieß es, er habe die Szene „beinahe majestätisch“ dargestellt. Das Foto sei „symbolhaft für eines der verschwenderischsten, grausamsten und unnötigsten Verbrechen an der Natur“. Stirton schoß das Bild in einem Wildreservat in Südafrika. Spitzmaulnashörner sind wegen Wilderei und illegalen Handels mit den Hörnern vom Aussterben bedroht.

In der Kategorie Jugendpreis gewann der niederländische Fotograf Daniel Nelson. Er porträtierte einen jungen Flachlandgorilla im Odzala National Park in der Republik Kongo. Der Affe lässt sich auf dem Bild auf dem Waldboden liegend eine afrikanische Brotfrucht schmecken. Die Jury war der Meinung, das Bild zeige die Ähnlichkeit zwischen wilden Affen und uns Menschen.

Vor der Nordküste Sri Lankas gelang dem Fotografen Tony Wu ein beeindruckendes Bild von Pottwalen. Es zeigt die Säugetiere, während sie sich berühren und so gegenseitig lose Hautfetzen abrubbeln.

Ein weiteres Unterwasserbild lieferte der Naturfotograf und Autor Laurent Ballesta. Er tauchte tiefer wie niemand anderes zuvor unter das Meereis der Antarktis. Aus 147 Einzelbildern setzte er einen Einblick in den durch die Erderwärmung bedrohten Lebensraum zusammen.

In der Kategorie „Verhalten von Amphibien und Reptilien“ gewann Brian Skerry mit seinem Bild „The ancient ritual“. Das Foto beschäftigt sich mit einer weiblichen Lederschildkröte, welches in der Nacht am Strand eine Kuhle zur Eiablage gräbt und sodann den Weg zurück ins Meer sucht.

Insgesamt wurden Fotos aus 16 Kategorien geehrt. 99 Bilder werden nun in einer Ausstellung im Natural History Museum in London zu sehen sein. Danach wird es eine weltweite Wanderausstellung geben. Ab dem 24. November 2017 wird die Ausstellung im Westfälischen Pferdemuseum in Münster eröffnet.

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