Buenos Aires
, 06. Oktober 2016
Faszinierender Teil des Welttanzprogramms

Lateinamerikanische Tänze

Wer kennt sie nicht, die unglaubliche Anziehung der Lateinamerikanischen Tänze. Sei es als Zuschauer und Beobachter der Tanzenden oder als Tänzer selbst – die Lateintänze haben immer die Kommunikation zwischen den Partnern im Vordergrund und thematisieren die Paarbeziehung auf unterschiedliche Art und Weise.

x-working Die Lateinamerikanischen Tänze symbolisieren immer ein Feuerwerk zwischen den Tänzern
Die Lateinamerikanischen Tänze symbolisieren immer ein Feuerwerk zwischen den Tänzern

Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble und Jive – das sind die fünf Gesellschafts- und Turniertänze des Latein. Trotz des Namens ist die Herkunft der Tänze dabei nicht entscheidend. Bestimmend sind dabei die technischen Tanzabläufe, die sich in den fünf Tänzen ähneln. Diese sind von internationalen Tanzverbänden festgelegt worden. Die Rumba, die Samba und der Cha-Cha-Cha stammen dabei tatsächlich aus Lateinamerika, während der Jive aus Nordamerika kommt und der Paso Doble seinen Ursprung in Spanien und Frankreich hat.

Es gibt dazu noch weitere Tänze, die zwar auch zu den Lateinamerikanischen Tänzen zählen, jedoch nicht als Turniertanz gewertet werden. Bachata, Mambo, Merengue, Salsa und Tango Argentino werden als Modetänze bezeichnet, die in vielen Volksgruppen Lateinamerikas zu traditioneller Musik getanzt werden.

Wie bereits erwähnt ähnelt sich die Technik der Lateinamerikanischen Tänze sehr stark. Die Bewegungen der Tanzpartner stehen dabei weiter auseinander wie beispielsweise in den Standardtänzen. Dies ermöglicht, dass die Bewegungen des Körpers für den Partner, und aber auch für das Publikum leichter sichtbar werden. Dies ist auch eine weitere Charakteristik der Tänze. Die Kommunikation des Tanzes soll nicht nur zwischen dem tanzenden Paar ablaufen, sondern auch die Kommunikation mit dem Publikum fördern.

Die Turniertänze sind in verschiedene Altersgruppen und Leistungsklassen unterteilt, das heißt Amateure und Profis werden getrennt bewertet. Die Weltmeisterschaften der Profis in den Lateinamerikanischen Tänzen werden durch die „International Council of Ballroom Dancing“ (ICBD) seit dem Jahre 1959 ausgetragen. Die letzten fünf Jahre gewannen Riccardo Cocchi & Yulia Zagoruychenko aus den USA die Weltmeisterschaft der Profis. Dagegen wird die Weltmeisterschaft der Amateure durch die „World Dance Sport Federation“ (WDSF) durchgeführt. Hier gewannen seit 2012 das italienische Paar Aniello Langella & Khrystyna Moshenska.

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